Nussknacker

Nussknacker gibt es seit hunderten...
Nussknacker gibt es seit hunderten von Jahren. Schon in der Antike verwendete man einen Nussknacker mit zwei bronzenen Hebelarmen.

Der dekorative Nussknacker aus Holz hatte seine Blütezeit im 18. Jahrhundert. Während in Bayern vorwiegend Figuren mit orientalischen Motiven geschnitzt wurden, entstanden in Südtirol eher lustige Gesellen, was besonders den Kindern gefiel. Bereits 1735 war in Thüringen von hölzernen Gestalten die Rede, dem "Sonneberger Nussbeisser".

Die ersten erzgebirgischen Nussknacker entstanden der Überlieferung nach 1870 in der kleinen Werkstatt des Wilhelm Füchtners. Er schuf die klassische Form des Seiffener Nussknackers, nämlich den König in bunter Uniform, mit Krone und Zepter. Klassische Motive wie Soldat, König, Gendarm, Husar, Förster, alles Vertreter der Obrigkeit, sollten für die armen Spielzeugmacher in der Weihnachtszeit die harten Nüsse knacken. Das Reiterlein ist wohl die bekannteste Variante des erzgebirgischen Nussknackers. Hier reitet der Nussknacker, meist ein Husar oder Soldat, auf einem Schaukelpferd.

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